Der Umzug des Stadtarchives

 

Neue Räume im früheren Wohnhaus und Bürogebäude Kohorst

Dinklage (ak). Das Dinklager Stadtarchiv zieht in diesen Tage um. Der bisher im alten Dinklager Rathaus genutzte Raum wurde zu klein für die Sammlungen und sollte zudem wieder als städtischer Büroraum genutzt werden. Heimatverein und Stadt als gemeinsame Betreiber des Archives einigten sich darauf, neue Räumlichkeiten anzumieten, in denen auch weitere Sammlungen des Heimatvereins ihren Platz finden können.

Fündig wurde man beim ehemaligen Wohn- und Bürogebäude Kohorst an der Holthausstraße. Das ursprünglich 1904 errichtete Haus zeigt sich in einem sehr guten und für die anvisierten Zwecke geeigneten Zustand. Das Stadtarchiv wird hier die Räume im Obergeschoss beziehen, die unteren Räume sollen unter anderem mit der „Sammlung Bernd Tepe“ belegt werden, die der Heimatverein nach der Auflösung der Ausstellung „Vom Korn zum Brot“ bisher nur provisorisch lagern konnte.

Paul Arlinghaus als Heimatvereinsvorsitzender, Bürgermeister Frank Bittner und Kämmerer Carl Heinz Putthoff zeigten sich überzeugt davon, hier eine gute und dauerhafte Lösung für die immer weiter anwachsenden Sammlungsbestände gefunden zu haben. Das Stadtarchiv erfreut sich eines guten Zuspruch und zunehmend von einheimischen wie auch auswärtigen Interessenten kontaktiert.

Der Heimatverein verweist darauf, dass die „Heimatstuben“ im Alten Bahnhof von dieser Neureglung nicht betroffen sind. Hier befinden sich weiterhin das Fotoarchiv, die Bibliothek des Heimatvereins, die familienkundlichen Sammlungen sowie Büroräumlichkeiten. Die „Heimatstuben“ sind im Alten Bahnhof ist jeweils mittwochs ab 15 Uhr geöffnet. Spezielle Infotermine können vereinbart werden: Martin Glandorf (04443/1837), Josef Dödtmann (Fotoarchiv, 04443/1331), Andreas Kathe (Stadtarchiv 04443/ 4179).

archiv 2021

Die Treppe hoch ins Obergeschoss: Archivalien und Einrichtungsgegenstände des Stadtarchives wurden jetzt von Mitgliedern des Heimatvereins und freiwilligen Helfern mit Unterstützung durch den städtischen Bauhof zum Haus Kohorst gebracht.   

Text und Foto 2021: Andreas Kathe, Dinklage

       
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