Kulturreise nach Rheda-Wiedenbrück - 2017

 

Bei schönstem Ausflugswetter startete der Heimatverein Dinklage zur  zweiten Kulturreise in diesem Jahr nach Rheda-Wiedenbrück. Dort erwartete uns eine Privatführung durch das Wasserschloss Rheda, in dem  noch heute die Fürstenfamilie zu Bentheim-Tecklenburg wohnt. Wir
erfuhren, dass die romanische Doppelkapelle im historischen Kernbau erstmalig im Jahre 1170 erwähnt wurde. Sie beeindruckte durch ihre imposant hohe Bauart und calvinistische Schlichtheit. Der Barocktrakt mit dem Weißen Saal und seinen Stuckarbeiten sowie die Tapetenzimmer
mit den original handgedruckten Papiertapeten aus Rixheim in heute noch leuchtenden Farben gehören zu den geschichtlichen Kostbarkeiten.
Die vor dem Schloss liegenden Wirtschaftsgebäude, die im klassizistischen Stil erbaute Orangerie, der herrliche Schlosspark und der rosenblühende Schlossgarten erfreuten bei strahlendem Sonnenschein unsere Sinne.

Nach einem sehr guten Mittagessen in einem schönen, an der Ems gelegenen Café besichtigten wir auf einem Stadtrundgang die Fachwerkstadt Wiedenbrück. Dort konnten wir anhand der zahlreich bebilderten und verzierten Fassaden gedanklich ins Mittelalter eintauchen. Die mit ihrer prachtvoll auskragenden Giebelfront zur Straße ausgerichteten drei- oder vierständigen Fachwerkhäuser des 16. bis 18. Jahrhunderts erinnern mit Bildern, Sprüchen und alten Symbolen an ihre Erbauer. Hinzu kam, dass an markanten Orten Rhedas lebensgroße aber überwiegend wohlgenährte Steinfiguren zum Schmunzeln anregten.

Nach einer gemütlichen Kaffeetafel fuhren wir abends - mit vielen Eindrücken vom damaligen Leben des Landadels und der städtischen Ackerbürger - nach Dinklage zurück."

       
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